Kosten der Krampfader Behandlung

Die Kosten für die Voruntersuchungen bei uns werden von allen Kassen übernommen.
Wenn Sie in einer gesetzlichen Kasse versichert sind benötigen wir dazu Ihre
Versichertenkarte und evtl. einen Überweisungschein.

Endoluminale Lasertherapie und Radiowellentherapie:

Die Kosten dieser modernen Verfahren werden nicht von allen gesetzlichen Krankenkassen, jedoch in der Regel von privaten Krankenversicherungen übernommen.
Wir konnten inzwischen Vereinbarungen mit der Mehrheit der gesetzlichen Krankenkassen (siehe unten) schließen, die es uns ermöglichen die Kosten direkt mit der Kasse abzurechnen.
Nachdem im Rahmen der Erstuntersuchung festgestellt wurde, welche Therapie für Sie am besten geeignet ist, können wir klären, ob Ihre Krankenkasse die Kosten übernimmt oder mit welchen Kosten Sie rechnen müssen.
Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte.
Für eine Radiowellen- oder Laserbehandlung eines Beines müssen Sie im Normalfall mit Kosten von 1000.- bis 1500.- Euro rechnen, wobei darin die Materialkosten von bis zu ca. 600.- Euro enthalten sind.  Hinzu kommen bei Privatpatienten die Kosten für die Untersuchungen, die bei gesetzlich Versicherten direkt mit der Kasse abgerechnet werden.

Kassen, die die Kosten bei uns übernehmen:
DAK, IKK classic , HEK, fast alle BKKs, AOK Bayern (nach Vereinbarung für AOK Vertragspatienten Sprechstunde Montag bis 20.00)
und weitere auf Anfrage

venaseal Klebetechnik:

Die Kosten dieser modernen Verfahren werden bisher leider nicht von gesetzlichen Krankenkassen, jedoch in der Regel von privaten Krankenversicherungen übernommen. Nachdem im Rahmen der Erstuntersuchung festgestellt wurde, welche Therapie für Sie am besten geeignet ist, können wir klären, ob Ihre Krankenkasse die Kosten übernimmt oder mit welchen Kosten Sie rechnen müssen. Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte. Für eine venaseal -Behandlung eines Beines müssen Sie im Normalfall mit Kosten von 2500.- Euro rechnen, wobei darin die Materialkosten von  ca. 1600.- Euro enthalten sind.  Hinzu kommen bei Privatpatienten die Kosten für die Untersuchungen, die bei gesetzlich Versicherten direkt mit der Kasse abgerechnet werden.

Miniphlebektomie:

Die Kosten werden bei medizinischer Notwendigkeit in der Regel von allen Krankenkassen übernommen.

Behandlung von Besenreisern:

Die Behandlung von Besenreisern ist keine Leistung der Krankenkassen
und wird daher von uns nach der GOÄ in Rechnung gestellt.
Je Sitzung müssen Sie mit Kosten von ca. 90.- Euro rechnen.

 

Krampfadern – Das geschädigte Venensystem

Häufig tritt die Klappenschädigung und Bildung eines „Privatkreislaufs“ schon in der Mitte des 2. Lebensjahrzehnts auf, es dauert jedoch unterschiedlich lange Zeit bis der Patient auch Symptome erlebt, die ihn schließlich zu einem Arzt führen.
Häufig genannte Symptome sind eine Schwellneigung der Füße und Unterschenkel, ein Spannungsgefühl in den Beinen nach langem Sitzen bis hin zu Kribbelgefühlen und Schmerzen in den Beinen.

Bilden sich an der Innenseite der Füße kleine geschlängelte bläuliche Venen, spricht man von einem „Chronischen Venösen Stauungssyndrom“, das auch zu einer zunehmenden Braunverfärbung der Haut im Bereich oberhalb der Sprunggelenke führen kann. Bei Fortbestehen der Venenstauung kann die Haut immer schlechter mit Sauerstoff versorgt werden und sie wird leicht verletzbar.

Weiterhin treten weißliche Areale an der Haut auf, die äußerst schmerzhaft sein können („Atrophie blanche“) und schließlich bildet sich ein „offenes Bein“. Medizinisch wird dies als „Ulcus cruris“ bezeichnet, eine chronische Wunde am Unterschenkel, die eine sehr schlechte Abheilungstendenz hat.

Auch Venenenzündungen mit evtl. folgender Thrombose sind eine typische und häufige Komplikation von Krampfadern.

Die Schädigung des Venensystems der Stammvenen wird nach Prof. Hach in verschiedene Schweregrade eingeteilt.
Für die große Stammvene (Vena saphena magna) gelten vier Schweregrade.
Für den Schweregrad der Schädigung der kleinen Stammvene (Vena saphena parva) gelten drei Stadien.

Die Behandlung der geschädigten Stammvenen richtet sich nach den Beschwerden des Patienten und nach dem Schweregrad der Schädigung. Man spricht auch von einer „stadiengerechten“ Behandlung.
Häufig berichten Patienten von keinerlei Beschwerden, trotz ausgeprägter sichtbarer Krampfader-Schlängelung und einer Schädigung der großen Stammvenen. Dies liegt an einem „Gewöhnungseffekt“, da die Erkrankung der Venen schon sehr lange besteht.
Es sollte in dieser Situation auf jeden Fall eine operative Sanierung diskutiert werden, da in einer gestauten Vene leicht Entzündungen auftreten können und sich die Gefahr einer Thrombosebildung mit all ihren Konsequenzen bis hin zur Lungenembolie deutlich erhöht.
Zusätzliche Informationen über das Ausmaß der Funktionsstörung der Venen bringen neben der Ultraschalluntersuchung (Farbduplex-Sonographie) auch funktionelle Untersuchungsverfahren wie z. B. die digitale Photoplethysmographie oder Lichtreflexrheographie, deren Ergebnisse ebenfalls bei einer Entscheidung zur Operation berücksichtigt werden.